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Der Antrag, Teil 3
Da wir danach noch Hunger verspürten, gingen wir nach unten in die Stube und fragten ob wir noch was zu
essen bekommen können, die Küche war eigentlich schon zu, aber der Koch meinte, er macht uns noch was.
Die Leute waren wirklich alle sehr zuvorkommend.
Am nächsten Morgen wurde uns das Frühstück ins Zimmer gebracht und wir liessen es uns schmecken. Innerlich
war ich sehr aufgeregt, da heute ja alles passieren würde. Leider spielte das Wetter nicht wirklich mit
und so bekam ich mittags den Anruf das die Ballonfahrt nicht stattfinden kann. Nach kurzer Rücksprache mit
den Hotelleuten war aber klar, das der Rundflug klappen würde. Nachmittags bin ich dann mti Verena runter
und da stand auch schon das Auto vom Hotel mit Fahrer das uns zum Flughafen nach Vilshofen bringen würde.
Noch wusste Verena nicht was passieren würde. In Vilshofen angekommen klärte ich schnell das Organisatorische und dann war es soweit.
Ich stand auf der Rollbahn, hinter mir rollte das Flugzeug heran und ich bat Verena einzusteigen. Mir war
nicht wirklich wohl bei dem Gedanken zu fliegen, aber da musste ich jetzt durch. Kurze Zeit später hoben
wir ab und waren in der Luft. Nachdem wir unsere "Reiseflughöhe" erreicht hatten, ging es los. Ich sah sie an, erklärte ihr die ganze Situation und dann nahm ich den Ring aus der Tasche und fragte sie in ca. 500m
Höhe ob sie meine Frau werden will. Tränen liefen über ihr Gesicht und sie sagte "ja", darauf hin steckte
ich ihr den Ring an den Finger und küsste sie. Den Rest vom Flug genossen wir dann als Verlobte.
Nach der glücklichen Landung kam unser Chauffeur mit der Flasche Champagner und wir tranken auf uns beide.
Ich war glücklich, sie war glücklich, bisher hat alles funktioniert.
Zurück im Hotel, erholten wir uns etwas von der Aufregung in der Hotelsauna und dem Jacuzzi, zogen uns
dann um und gingen abends zu unserem Candle-Light-Dinner, das alles bot was man sich so wünscht.
Es hat uns beiden ganz hervorragend geschmeckt.
Zurück im Zimmer machten wir es uns gemütlich, wir bekamen noch ein Flasche Champagner und ich überreichte Verena dann noch die extra für sie angefertigte Kette. Sie war sprachlos und die Tränen
kullerten wieder über das Gesicht. Dann stiegen wir wieder in den Whirlpool und der Rest des Abends
bleibt zwischen Verena und mir :-)
Am nächsten Morgen wurde uns wieder ein leckeres Sektfrühstück aufs Zimmer gebracht, wir gingen
zum Abschied nochmal in den Pool,packten dann unsere Sachen und machten uns auf den Rückweg.
In Stuttgart angekommen, sagte ich Verena das wir abends noch essen gehen werde. Ich hatte extra ein
Restaurant in Stuttgart ausfindig gemacht, wo es frischen Hummer gibt, den sie immer mal probieren wollte.
Was sie nicht wusste, das war die Tatsache, das ich ihre beste Freundin Susi und ihren Freund Joachim und
meinen besten Freund Tom, mit seiner Frau Regina für abends dort hinbestellt hatte. Da die beiden unsere
Trauzeugen werden und ich Verena kenne, das sie sich nach dem Wochenende jemandem mitteilen musste, habe
ich alle für den Abend dorthin gebeten und ich war froh das alle vier da waren. Wir kamen also im Lokal
an, sie hat zum Glück die Autos nicht bemerkt und als sie die vier da sitzen sah, war es wieder um sie
geschehen, Tränen liefen, es wurde gedrückt, geherzt und beglückwunscht. Dann setzen wir uns und liessen
den Abend und das Wochenende im Kreis unserer Freunde ausklingen.
Zum guten Schluß hat mein Heiratsantrag auf der Hochzeitsseite
www.weddix.de - Alles für Ihre Hochzeit
das Gewinnspiel zu "Deutschlands romantischstem Heiratsantrag" gewonnen. Wir haben diese Reise im April 2008 angetreten und sind damit natürlich
auch
Brautpaar der Monats Mai 2008
geworden. Wer mehr über die Reise wissen will, kann gerne unseren Reisebericht lesen.
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