Foto Jens und Verena
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Die Hochzeitsfeier

Ein kleine Beschreibung unserer großen Tages

Wie sich das für ein anständiges Brautpaar gehört, haben Verena und ich die Nacht vor der Hochzeit getrennt verbracht. Bevor nur alle wieder aufschreien, es war auch aus organisatorischer Sicht her besser, das Verena bei Ihrer Mutter ist, weil von dort aus alles was die Braut angeht organsisiert wurden, also Friseur, Schminken, anziehen, Nerven beruhigen usw. Ich bin morgens aufgestanden und habe meinen Termin beim Friseur wahrgenommen. Allerdings nicht zum frisieren, das hatte ich bereits eine Woche vorher erledigt, sondern zum rasieren. Ich habe mir extra vorher einen Friseur gesucht, der noch mit einem Raisermesser umgehen kann. War ein tolles Erlebnis und kann ich jedem Mann eigentlich nur mal empfehlen. Auf dem Weg zurück fing es leicht an zu regnen, was mich etwas berunruhigte, da wir am Vormittag noch einen Fotografen-Termin hatten. Nach der Dusche zog ich mich an und fuhr dann zu meiner zukünftigen Frau wo ich sie dann das erste mal sehen durfte. Ein wahrhaft wunderschöner Anblick. Michi, der Freund ihrer Mutter fuhr uns dann nach Ludwigsburg zum Schloß Monrepos wo die Fotografin bereits auf uns wartete. Der leichte Regen hatte sich auch mittlerweile verflüchtig und es schien tatsächlich die Sonne. Eine ganze Stunde wurde geposed, fotografiert und gelaufen. Eine kleine Auswahl findet ihr in der Galerie. Anschließend fuhren wir wieder zurück und ich dann zu uns die Wohnung. Etwas später kam dann Tom, mein Trauzeuge und wir zichten erstmal einen Kurzen zur Beruhigung. Ja, und dann ging es auch schon Richtung Kirche, die von unserer Wohnung bequem zu Fuß zu erreichen ist. Dort angekommen klärten Tom und ich nochmal ein paar Sachen ab,mit dem Küster, dem Organisten und gegen später kurz mit dem Pfarrer, aber es war alles perfekt gelaufen, der Blumenschmuck war schon arrangiert, der Bankschmuck war dran und eigentlich mußten nun nur noch die Gäste kommen. Und die trudelten dann nach und nach ein. Es wurde geherzt, Hände geschüttelt, einander vorgestellt, blöde Witze gerissen usw. Um 15 Uhr war es dann soweit, das wir in die Kirche reingingen und auf den Einzug der Braut warteten. Dann war der feierliche Moment da und wenn ich jetzt daran denke, krieg ich immer noch eine Gänsehaut, so schön war es. Es war eine schöne Trauung, an der sich vor allem die Familien stark beteiligt haben. Mein Vater machte die Lesung, Geschwister und Trauzeugen Fürbitten usw. Gesungen wurde auch viel und schön und dann waren wir auch vor Gott verheiratet. Nach dem Auszug gab es das obligatorische Beglückwünschen und es wurden Luftballons steigen gelassen mit kleinen Wünschen für das Brautpaar (Der weiteste flog übrigens bis nach Österreich!). Dann war es Zeit aufzubrechen und zum Felsenkeller zu fahren. Braut, Bräutigam, Trauzeugen und ihre Partner, sowie meine Mutter , wie auch die Mutter von Verena fuhren dann mit einer Stretch-Limousine zum Felsenkeller, während die meisten Gäste mit einem extra angemieteten Bus zur Location fuhren konnten.

Im Felsenkeller angekommen, konnte sich jeder erstmal orientieren, etwas trinken oder von dem vorbereiteten Fingerfood nehmen das vom Caterer gereicht wurde. Nachdem alle da waren, sich alle etwas entspannt hatten, wurde dann mit einer kleinen Ansprache von mir der große Saal geöffnet und die Gäste konnten sich an ihre Tische begeben. Unsere liebe Yvi, die für den Abend "angestellt" hatten, war als Ansprechpartnerin für alle da und zeigte den Leute ggf. wo sich ihr Platz befand oder wo die Toiletten sind. Sie hielt auch den Abend über den Kontakt zum Caterer um alles Hand in Hand greifen zu lassen. Kurz darauf wurde die Suppe serviert, eine schwäbische Hochzeits-Suppe und anschließend die ersten Reden, nämlich von Michi für die Familie der Braut und mein Vater für die Familie des Bräutigams. Danach wurde das Buffet eröffnet und es durfte erstmal gegessen werden. Es gab verschiende Dinge, vom großen Salatbuffet über Maultaschen, Kartoffel-Gratin, Schwein-Filet, Hühnchen, Gemüse das frisch zubereitet wurde, für Vegetarier war auch gesorgt und wir hatten den Eindruck das es allen geschmeckt hat. Während des Buffets hatten wir übrigens das Rauchen untersagt, aber das war für alle Beteiligte überhaupt kein Problem, da man ja im Foyer oder halt draußen rauchen konnte. Nach dem Essen kam dann der gemütliche Teil des Abends. Es wurde eine hammermässige Hochzeits-Zeitung verteilt, bzw. verkauft, die wirklich unglaublich gut gemacht war. Insgesamt gab es noch 4 Vorführungen, inkl. einem Hochzeits-Spiel und ich muß sagen das ich von allen Sachen sehr angetan war und viel Spaß hatte. Sobald unser Hochzeits-Video fertig ist, werd ich dies hier auf der Seite vorstellen. Den Rest des Abends wurde getanzt, erzählt, unterhalten, getrunken, das Dessert-Büffet eröffnet und wir hatten alle viel Spaß. Das Team vom Caterer war auch voll dabei und halfen so mit das wir und unsere Gästen einen unvergesslichen Abend hatten. Wie das auf Hochzeiten so ist, gab es natürlich auch 2 Ausfälle (beide weiblichen Geschlechts übrigens), aber man hat sie auch nach Hause bekommen. Die ersten verließen unser Fest leider schon etwas früh aber die meisten hielten sehr lange durch. Gegen halb sechs hab ich den DJ dann zur letzten Runde bewogen und es ging ans zusammenpacken. Anschließend ins Taxi und so gegen 7 - 7.30 waren wir dann auch im Bett. Müde, erschöpft, aber rundum glücklich ein so geniales und tolles Fest gefeiert zu haben.